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		<title><![CDATA[Herpetologie-Forum - Alle Foren]]></title>
		<link>http://www.herpetologie.info/~forum/</link>
		<description><![CDATA[Herpetologie-Forum - http://www.herpetologie.info/~forum]]></description>
		<pubDate>Sun, 20 May 2012 22:12:54 +0200</pubDate>
		<generator>MyBB</generator>
		<item>
			<title><![CDATA[thermosensivtive Proteine und Wärmesensorik bei Schlangen...]]></title>
			<link>http://www.herpetologie.info/~forum/showthread.php?tid=186</link>
			<pubDate>Mon, 17 May 2010 22:14:22 +0200</pubDate>
			<dc:creator>wuschl</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">http://www.herpetologie.info/~forum/showthread.php?tid=186</guid>
			<description><![CDATA[Viel Spaß beim Lesen <br />
<br />
<font color="red">[Keine Links für Gäste!&#93;</font>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Viel Spaß beim Lesen <br />
<br />
<font color="red">[Keine Links für Gäste!]</font>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Caenophidia - Elapoidea]]></title>
			<link>http://www.herpetologie.info/~forum/showthread.php?tid=184</link>
			<pubDate>Wed, 28 Apr 2010 20:11:44 +0200</pubDate>
			<dc:creator>Nexus</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">http://www.herpetologie.info/~forum/showthread.php?tid=184</guid>
			<description><![CDATA[Hier mal ein kleiner exklusiver Ausblick auf meine momentan Aktivitäten<br />
<br />
<font color="red">[Keine Links für Gäste!&#93;</font><br />
<br />
noch lange nicht fertig, aber ein spannendes Feld...<br />
<br />
Die Untersuchung von Kate Jackson ist schon älteren Datums und beschreibt das Gebiss mit morphologischen Ähnlichkeiten zu z.b. Notechis spec.<br />
Jetzt ein paar Jahre später wird aufgrund von phylogenetischen Untersuchungen, diese Art aus den Natricinae "herausgeschmissen" und in die Elapoidea insertae sedis gruppiert. Dieses ist für diese asiatische Art umso mehr erstaunlich liegt der  Ursprung dieser Gruppierung doch wohl in Afrika...<br />
<br />
Schauen wird der Dinge, die noch passieren... Ich bin gespannt<br />
<br />
Was haltet Ihr von den "neuen" Taxa oder Gruppierungen?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hier mal ein kleiner exklusiver Ausblick auf meine momentan Aktivitäten<br />
<br />
<font color="red">[Keine Links für Gäste!]</font><br />
<br />
noch lange nicht fertig, aber ein spannendes Feld...<br />
<br />
Die Untersuchung von Kate Jackson ist schon älteren Datums und beschreibt das Gebiss mit morphologischen Ähnlichkeiten zu z.b. Notechis spec.<br />
Jetzt ein paar Jahre später wird aufgrund von phylogenetischen Untersuchungen, diese Art aus den Natricinae "herausgeschmissen" und in die Elapoidea insertae sedis gruppiert. Dieses ist für diese asiatische Art umso mehr erstaunlich liegt der  Ursprung dieser Gruppierung doch wohl in Afrika...<br />
<br />
Schauen wird der Dinge, die noch passieren... Ich bin gespannt<br />
<br />
Was haltet Ihr von den "neuen" Taxa oder Gruppierungen?]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Instinkt - Was ist das?]]></title>
			<link>http://www.herpetologie.info/~forum/showthread.php?tid=183</link>
			<pubDate>Sat, 10 Apr 2010 13:13:41 +0200</pubDate>
			<dc:creator>wuschl</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">http://www.herpetologie.info/~forum/showthread.php?tid=183</guid>
			<description><![CDATA[Hallo Zusammen,<br />
<br />
im Urlaub hatte ich Gelegenheit mal in Ruhe ein Buch zu lesen :-) Daraus ergaben sich Fragen, auf die ich für mich zwar eine Antwort gefunden habe, aber vielleicht mal den einen oder anderen zum Nachdenken anregen will. Im Verlauf der Diskussion teile ich gerne meine Einschätzung mit, und wie ich darauf gekommen bin...<br />
<br />
Die Frage lautet also: Was ist Instinkt, und wie ist er zu erklären.<br />
<br />
Dabei sind verschiedene Ebenen zu betrachten:<br />
- Instinkt als angeborenes Verhalten ansich<br />
- Entwicklung eines Instinkts (wie kommt das Verhalten in die Gene)<br />
- Wie wird ein evtl. erlerntes Verhalten früherer Generationen in die Gene     <br />
  transportiert?<br />
<br />
Heute weiß man, dass einige Gene in der Tat als Schalter (an/aus) fungieren. Meiner Überzeugung nach werden eben diese Schalterstellungen vererbt, so dass einer oder eine Menge dieser Schalter evtl. ein spezielles Verhalten (was ist Verhalten überhaupt?) hervorrufen können.<br />
<br />
Ich denke, dass sich bisher kaum jemand tiefergehende Gedanken über Instinkte und deren Entstehung gemacht hat, insofern freue ich mich auch eine interessante Diskussion. Natürlich muss nicht alles streng wissenschaftlich und erklärbar sein in der Diskussion, so dass auch alle mit diskutieren können!<br />
<br />
Viel Spaß beim Nachdenken ;-)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hallo Zusammen,<br />
<br />
im Urlaub hatte ich Gelegenheit mal in Ruhe ein Buch zu lesen :-) Daraus ergaben sich Fragen, auf die ich für mich zwar eine Antwort gefunden habe, aber vielleicht mal den einen oder anderen zum Nachdenken anregen will. Im Verlauf der Diskussion teile ich gerne meine Einschätzung mit, und wie ich darauf gekommen bin...<br />
<br />
Die Frage lautet also: Was ist Instinkt, und wie ist er zu erklären.<br />
<br />
Dabei sind verschiedene Ebenen zu betrachten:<br />
- Instinkt als angeborenes Verhalten ansich<br />
- Entwicklung eines Instinkts (wie kommt das Verhalten in die Gene)<br />
- Wie wird ein evtl. erlerntes Verhalten früherer Generationen in die Gene     <br />
  transportiert?<br />
<br />
Heute weiß man, dass einige Gene in der Tat als Schalter (an/aus) fungieren. Meiner Überzeugung nach werden eben diese Schalterstellungen vererbt, so dass einer oder eine Menge dieser Schalter evtl. ein spezielles Verhalten (was ist Verhalten überhaupt?) hervorrufen können.<br />
<br />
Ich denke, dass sich bisher kaum jemand tiefergehende Gedanken über Instinkte und deren Entstehung gemacht hat, insofern freue ich mich auch eine interessante Diskussion. Natürlich muss nicht alles streng wissenschaftlich und erklärbar sein in der Diskussion, so dass auch alle mit diskutieren können!<br />
<br />
Viel Spaß beim Nachdenken ;-)]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Crotalus lannomi "wiederentdeckt"...]]></title>
			<link>http://www.herpetologie.info/~forum/showthread.php?tid=182</link>
			<pubDate>Fri, 26 Mar 2010 14:24:32 +0100</pubDate>
			<dc:creator>Rene02</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">http://www.herpetologie.info/~forum/showthread.php?tid=182</guid>
			<description><![CDATA[Mahlzeit!<br />
<br />
Für diejenigen, die es vielleicht noch nicht mitbekommen haben...<br />
<br />
<font color="red">[Keine Links für Gäste!&#93;</font>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Mahlzeit!<br />
<br />
Für diejenigen, die es vielleicht noch nicht mitbekommen haben...<br />
<br />
<font color="red">[Keine Links für Gäste!]</font>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Hochleistungsarbeit Verdauung]]></title>
			<link>http://www.herpetologie.info/~forum/showthread.php?tid=180</link>
			<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 19:40:03 +0100</pubDate>
			<dc:creator>Ralfmoessle</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">http://www.herpetologie.info/~forum/showthread.php?tid=180</guid>
			<description><![CDATA[Hallo,<br />
<br />
so, nach langer Zeit melde ich mich auch mal wieder...<br />
<br />
Mich beschäftigt zur Zeit die Verdauung unserer Lieblinge. Für uns ist es mittlerweile wohl fast schon normal, das Schlangen vergleichsweise riesige Portionen auf einmal fressen, um dann tagelang zu verdauen. Mich interessiert hier jetzt vor allem: Was passiert während der Verdauung? Inwieweit müssen die Organe Höchstarbeit leisten? Schlägt das Herz schneller, vergrößert sich das Lungenvolumen usw...vielleicht anschaulich in Zahlen ausgedrückt, wie: Das Herz muß 30% mehr Leistung bringen während der Verdauung, der Magen vergrößert sich um 40% usw...<br />
<br />
Vielleicht kann mir jemand das leicht verständlich erklären, mit ein paar Zahlen dazu...<br />
<br />
Liebe Grüße, Ralf]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hallo,<br />
<br />
so, nach langer Zeit melde ich mich auch mal wieder...<br />
<br />
Mich beschäftigt zur Zeit die Verdauung unserer Lieblinge. Für uns ist es mittlerweile wohl fast schon normal, das Schlangen vergleichsweise riesige Portionen auf einmal fressen, um dann tagelang zu verdauen. Mich interessiert hier jetzt vor allem: Was passiert während der Verdauung? Inwieweit müssen die Organe Höchstarbeit leisten? Schlägt das Herz schneller, vergrößert sich das Lungenvolumen usw...vielleicht anschaulich in Zahlen ausgedrückt, wie: Das Herz muß 30% mehr Leistung bringen während der Verdauung, der Magen vergrößert sich um 40% usw...<br />
<br />
Vielleicht kann mir jemand das leicht verständlich erklären, mit ein paar Zahlen dazu...<br />
<br />
Liebe Grüße, Ralf]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Parietalgruben und Sinnesorgane bei Nattern]]></title>
			<link>http://www.herpetologie.info/~forum/showthread.php?tid=177</link>
			<pubDate>Wed, 23 Dec 2009 16:00:50 +0100</pubDate>
			<dc:creator>Nexus</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">http://www.herpetologie.info/~forum/showthread.php?tid=177</guid>
			<description><![CDATA[Es scheint bei einigen Nattern sog. Parietalgruben zu geben, die nicht regel. auftauchen und dessen Physiologie und  Bedeutung noch nicht endgültig geklärt sind.<br />
<br />
Viel Spaß<br />
<br />
M. Vences, J. Köhler, T. Ziegler, W. Böhme (eds): Herpetologia Bonnensis II.<br />
Proceedings of the 13th Congress of the Societas Europaea Herpetologica. pp. 213-214 (2006)<br />
Sense-organ-like parietal pits, sporadically occurring,<br />
found in Psammophiinae (Serpentes, Colubridae)<br />
<br />
Abstract. Minute, sense-organ-like parietal pits are reported for several psammophine snakes of Bogert‘s (1940) African colubrid<br />
group XVI. Such pits do not occur not in all individuals, and unrelated to ***. If present, one to four pits are detectable per head,<br />
which most often are symmetrically disposed. Further research is required to clarify the function and why these pits are only<br />
sporadically occurring.<br />
<br />
C.C. de Haan, C. R. Biologies 326 (2003). <br />
Sense-organ-like parietal pits found in Psammophiini (Serpentes, Colubridae) <br />
<br />
Abstract<br />
<br />
In several psammophine snake species, small sense-organ-like pits have been discovered occurring on the top of the head. These pits show a heretofore non-described structure. In numbers of one to four per head, they are present in Dromophis lineatus, Malpolon monspessulanus, several Psammophis species and Rhamphiophis rubropunctatus, but not in all individuals which is unrelated to ***. The reason for their sporadic occurrence remains obscure. Their equally obscure function is discussed in relation to the presumed functions of already known upper-head ‘pits’ in snakes. A histological study is in preparation.<br />
<br />
M. Vences, J. Köhler, T. Ziegler, W. Böhme (eds): Herpetologia Bonnensis II.<br />
Proceedings of the 13th Congress of the Societas Europaea Herpetologica. pp. 211-212 (2006)<br />
Chemical marking behaviour in the psammophiine snakes Malpolon<br />
monspessulanus and Psammophis phillipsi<br />
<br />
Abstract. <br />
<br />
In colubrid snakes of the subfamily Psammophiinae a “self-rubbing” behaviour is kn own that serves as a<br />
preliminary to chemical marking of conspecifi cs, nest and hunting routes, and most notably, marking of a genuine<br />
territory. We here review this behaviour and the organoid structures probably related to it.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Es scheint bei einigen Nattern sog. Parietalgruben zu geben, die nicht regel. auftauchen und dessen Physiologie und  Bedeutung noch nicht endgültig geklärt sind.<br />
<br />
Viel Spaß<br />
<br />
M. Vences, J. Köhler, T. Ziegler, W. Böhme (eds): Herpetologia Bonnensis II.<br />
Proceedings of the 13th Congress of the Societas Europaea Herpetologica. pp. 213-214 (2006)<br />
Sense-organ-like parietal pits, sporadically occurring,<br />
found in Psammophiinae (Serpentes, Colubridae)<br />
<br />
Abstract. Minute, sense-organ-like parietal pits are reported for several psammophine snakes of Bogert‘s (1940) African colubrid<br />
group XVI. Such pits do not occur not in all individuals, and unrelated to ***. If present, one to four pits are detectable per head,<br />
which most often are symmetrically disposed. Further research is required to clarify the function and why these pits are only<br />
sporadically occurring.<br />
<br />
C.C. de Haan, C. R. Biologies 326 (2003). <br />
Sense-organ-like parietal pits found in Psammophiini (Serpentes, Colubridae) <br />
<br />
Abstract<br />
<br />
In several psammophine snake species, small sense-organ-like pits have been discovered occurring on the top of the head. These pits show a heretofore non-described structure. In numbers of one to four per head, they are present in Dromophis lineatus, Malpolon monspessulanus, several Psammophis species and Rhamphiophis rubropunctatus, but not in all individuals which is unrelated to ***. The reason for their sporadic occurrence remains obscure. Their equally obscure function is discussed in relation to the presumed functions of already known upper-head ‘pits’ in snakes. A histological study is in preparation.<br />
<br />
M. Vences, J. Köhler, T. Ziegler, W. Böhme (eds): Herpetologia Bonnensis II.<br />
Proceedings of the 13th Congress of the Societas Europaea Herpetologica. pp. 211-212 (2006)<br />
Chemical marking behaviour in the psammophiine snakes Malpolon<br />
monspessulanus and Psammophis phillipsi<br />
<br />
Abstract. <br />
<br />
In colubrid snakes of the subfamily Psammophiinae a “self-rubbing” behaviour is kn own that serves as a<br />
preliminary to chemical marking of conspecifi cs, nest and hunting routes, and most notably, marking of a genuine<br />
territory. We here review this behaviour and the organoid structures probably related to it.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Endgröße genetisch festgelegt???]]></title>
			<link>http://www.herpetologie.info/~forum/showthread.php?tid=175</link>
			<pubDate>Thu, 08 Oct 2009 20:05:11 +0200</pubDate>
			<dc:creator>Ralfmoessle</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">http://www.herpetologie.info/~forum/showthread.php?tid=175</guid>
			<description><![CDATA[Hallo,<br />
<br />
wenn ich mich mit einem Freund über Wachstum und Fütterungsintervalle unterhalte, kommt oft die Aussage: "In jungen Jahren kann man das meiste rausholen...". Auch wenn es sich so anhört, kein Tier wird gegen seinen Willen gestopft, sondern eben gut gefüttert...<br />
<br />
Wenn ich mir dann die Wachstumsdaten einiger Schlangen von uns so ansehe, dann bezweifle ich das allerdings...es gibt sehr wohl Tiere, die einen effizienteren Stoffwechsel haben als andere, und somit mit weniger Nahrung genauso gut wachsen als unkomplizierte Fresser. Andere hingegen wachsen eher gemächlich, obwohl sie gut fressen...<br />
<br />
Extremes Beispiel sind hier unsere Murinus-Männchen. Diese fressen enorm gut, wachsen enorm schnell, und stoppen dann bei einer gewissen Größe. Meine Männchen haben somit in 1 1/2 Jahren diese Grenze erreicht, und wachsen seitdem so gut wie gar nicht mehr...<br />
<br />
Anderst hingegen mein großes Netzpythonmännchen...der wurde vom Züchter in 7 Jahren eher knapp gehalten, bekam bei mir ausreichend Futter (für ein Tier seiner Größe (4,70m) dennoch wenig) und wuchs dennoch in 2 Jahren über 80cm (5,54m)...und das in einem Alter, wo solche enormen Wachstumssprünge eher die Ausnahme sind...<br />
<br />
Meine Vermutung geht dahin, das die Endgröße eines Tieres genetisch festgelegt ist, und man selbst durch übermäßiges Füttern keine Riesen heranziehen kann...sehr wohl kann man aber Tiere "klein" halten durch wenig Futter und suboptimale Bedingungen. <br />
<br />
Was meint ihr, oder habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht. Ist die Endgröße tatsächlich genetisch vorgegeben???<br />
<br />
Liebe Grüße, Ralf]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hallo,<br />
<br />
wenn ich mich mit einem Freund über Wachstum und Fütterungsintervalle unterhalte, kommt oft die Aussage: "In jungen Jahren kann man das meiste rausholen...". Auch wenn es sich so anhört, kein Tier wird gegen seinen Willen gestopft, sondern eben gut gefüttert...<br />
<br />
Wenn ich mir dann die Wachstumsdaten einiger Schlangen von uns so ansehe, dann bezweifle ich das allerdings...es gibt sehr wohl Tiere, die einen effizienteren Stoffwechsel haben als andere, und somit mit weniger Nahrung genauso gut wachsen als unkomplizierte Fresser. Andere hingegen wachsen eher gemächlich, obwohl sie gut fressen...<br />
<br />
Extremes Beispiel sind hier unsere Murinus-Männchen. Diese fressen enorm gut, wachsen enorm schnell, und stoppen dann bei einer gewissen Größe. Meine Männchen haben somit in 1 1/2 Jahren diese Grenze erreicht, und wachsen seitdem so gut wie gar nicht mehr...<br />
<br />
Anderst hingegen mein großes Netzpythonmännchen...der wurde vom Züchter in 7 Jahren eher knapp gehalten, bekam bei mir ausreichend Futter (für ein Tier seiner Größe (4,70m) dennoch wenig) und wuchs dennoch in 2 Jahren über 80cm (5,54m)...und das in einem Alter, wo solche enormen Wachstumssprünge eher die Ausnahme sind...<br />
<br />
Meine Vermutung geht dahin, das die Endgröße eines Tieres genetisch festgelegt ist, und man selbst durch übermäßiges Füttern keine Riesen heranziehen kann...sehr wohl kann man aber Tiere "klein" halten durch wenig Futter und suboptimale Bedingungen. <br />
<br />
Was meint ihr, oder habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht. Ist die Endgröße tatsächlich genetisch vorgegeben???<br />
<br />
Liebe Grüße, Ralf]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Warnehmung unserer Schlangen]]></title>
			<link>http://www.herpetologie.info/~forum/showthread.php?tid=174</link>
			<pubDate>Sun, 04 Oct 2009 19:28:09 +0200</pubDate>
			<dc:creator>phianda-reptiles.de</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">http://www.herpetologie.info/~forum/showthread.php?tid=174</guid>
			<description><![CDATA[Auch ich möchte, nach Ralf eine Frage zur Warnehmung unserer Schlangen stellen.<br />
<br />
Im Fernseh kam vor langen eine Doku, mit Mark Auliya und einem, der in der Schlangenhöhle von einem Netzpython ziemlich heftig gebissen wurde. Leider ist mir der Name entfallen. Ich glaube es war Brady Barr.<br />
<br />
In dieser Doku, wurde in dem Forschungsinstitut, in dem ein 3m langer super Tiger Netzpython den Hauptdarsteller spielte, dem Hauptdarsteller die Augen zugeklebt, um zu zeigen, dass ein Python durch seine Infrarotrepzetoren erfolgreich Beute schlagen kann. Alles schön ung gut.<br />
Aber Speikobras zum Beispiel speien ihr Gift direkt in die Augen! Das zeigt mir, dass die Kobras eigentlich scharf sehen müssten, denn über Infrarot, kann man die Augen des "Feindes" eigentlich nicht erkennen. Oder doch?<br />
<br />
Die Zunge der Schlangen spielt ja ebenfalls eine sehr wichtige Rolle. Wie hängt das alles zusammen? Die Rezeptoren, die Augen und die Zunge. die Schlangen können bei Blindheit ebenfalls erfolgreich Beute schlagen. wie hängt das zusammenspiel also zusammen? Wie genau läuft der Vorgang ab? <br />
<br />
Was mich an der Doku auch noch störte, da sagte der "Brady Barr", ziemlich am Anfang, "hier ist keine stehende Luft, also gibt es keine Pythons". Warum stehende Luft? Im Terrarium achten wir ja auf eine ausreichende Luftzirkulation, in dem wir ja mit einem physikalischen gesetzt arbeiten.<br />
<br />
Ich hoffe, dass jemand da mehr weiß wie ich, denn ich blick das nicht genau. Egal wie ich Rätsel, Zeichnungen mache, oder irgendwelche Dinge ausmale. <br />
<br />
Liebe Grüße<br />
<br />
Daniel]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Auch ich möchte, nach Ralf eine Frage zur Warnehmung unserer Schlangen stellen.<br />
<br />
Im Fernseh kam vor langen eine Doku, mit Mark Auliya und einem, der in der Schlangenhöhle von einem Netzpython ziemlich heftig gebissen wurde. Leider ist mir der Name entfallen. Ich glaube es war Brady Barr.<br />
<br />
In dieser Doku, wurde in dem Forschungsinstitut, in dem ein 3m langer super Tiger Netzpython den Hauptdarsteller spielte, dem Hauptdarsteller die Augen zugeklebt, um zu zeigen, dass ein Python durch seine Infrarotrepzetoren erfolgreich Beute schlagen kann. Alles schön ung gut.<br />
Aber Speikobras zum Beispiel speien ihr Gift direkt in die Augen! Das zeigt mir, dass die Kobras eigentlich scharf sehen müssten, denn über Infrarot, kann man die Augen des "Feindes" eigentlich nicht erkennen. Oder doch?<br />
<br />
Die Zunge der Schlangen spielt ja ebenfalls eine sehr wichtige Rolle. Wie hängt das alles zusammen? Die Rezeptoren, die Augen und die Zunge. die Schlangen können bei Blindheit ebenfalls erfolgreich Beute schlagen. wie hängt das zusammenspiel also zusammen? Wie genau läuft der Vorgang ab? <br />
<br />
Was mich an der Doku auch noch störte, da sagte der "Brady Barr", ziemlich am Anfang, "hier ist keine stehende Luft, also gibt es keine Pythons". Warum stehende Luft? Im Terrarium achten wir ja auf eine ausreichende Luftzirkulation, in dem wir ja mit einem physikalischen gesetzt arbeiten.<br />
<br />
Ich hoffe, dass jemand da mehr weiß wie ich, denn ich blick das nicht genau. Egal wie ich Rätsel, Zeichnungen mache, oder irgendwelche Dinge ausmale. <br />
<br />
Liebe Grüße<br />
<br />
Daniel]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Vererbung von Fressvorlieben]]></title>
			<link>http://www.herpetologie.info/~forum/showthread.php?tid=170</link>
			<pubDate>Wed, 23 Sep 2009 16:59:07 +0200</pubDate>
			<dc:creator>Seriva Senkalora</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">http://www.herpetologie.info/~forum/showthread.php?tid=170</guid>
			<description><![CDATA[Hallo zusammen,<br />
<br />
so, ich war fleißig. ^^<br />
Nachdem in meinem anderen Thread ja die Frage erneut aufkam, ob "Nichtfresser" wirklich erblich bedingt sind, habe ich mich mal in einschlägigen deutschen Kornnatterforen bei den üblichen Verdächtigen umgehört. <br />
<br />
Sprich, bei Leuten die schon einige Jahre lang nachziehen und immer wiederkehrende Beobachtungen gemacht haben.<br />
<br />
Hier mal Auszüge dessen, was zusammengetragen wurde:<br />
<br />
<br />
- "Nichtfresser" sind zu differenzieren. Neben Tieren die partout nicht wollen und Tieren die organische Schäden haben, gibt es genug Exemplare die mit alternativen Futtertieren (Echsen, Geflügel, Fisch, andere Mäusearten, etc.) ans Futter zu kriegen sind. Siehe dieser Beitrag: <font color="red">[Keine Links für Gäste!&#93;</font><br />
<br />
<br />
- die "Ausfallraten" bei Tieren die als Jungtier "Probleme" beim Anfüttern machten sind höher (pers. Aussagen und Beobachtungen besagter langjäriger Züchter, aber kein Zahlenmaterial). Link zum Beitrag: <font color="red">[Keine Links für Gäste!&#93;</font> <br />
<br />
<br />
- die Futtervorliebe muss erblich bedingt sein. Am Beispiel der Kornnatter: Es gibt Inselpopulationen (die Rosaceas von den Keys), welche auch als TerrarienNZ deutlich Echsen bevorzugen. Auf den Inseln sind weniger Nager als auf dem Festland, weswegen es klar ist, dass ein Nagerfresser geringere Chancen hat. Wahrsch. verhungern die Jungtiere dann dort, da einfach keine passende Nahrung verfügbar ist.<br />
<br />
Dazu gibt es <font color="red">[Keine Links für Gäste!&#93;</font> eine Art Versuch mit Hakennasennattern, welche auf den Geruch von typischer Beute wesentlich stärker reagierten als auf andere Gerüche potenziell geeigneter Futtertiere.<br />
<br />
<font color="red">[Keine Links für Gäste!&#93;</font> wird etwas ähnliches bei Macistophis beschrieben. <br />
<br />
<span style="font-style: italic;">Ich gebe aber zu, dass ich beides zwar mehr als einmal gelesen habe, jedoch so meine Schwierigkeiten mit der Sprache hatte...</span><br />
<br />
<br />
- es hat NICHTS mit der Farbvarianten zu tun, ob ein Gelege viele "Nichtfresser" hat oder nicht (Ausn. siehe nächster Punkt)<br />
<br />
<br />
- sehr wohl kann aber Inzucht stellenweise eine Rolle spielen, da bei dieser die Genvielfalt innerhalb der Linie immer weiter verringert wird und eine stark homozygote Basis entsteht. Um bei meinen Kornnattern zu bleiben: siehe die gnadenlos überzüchteten Bloodreds, wo trotz intensivster Auskreuzung immer noch Linien existieren die einfach problematischer sind als andere.<br />
<br />
<br />
Im Endeffekt komme ich wieder da an, wo ich schon war:<br />
Durch die kräftige Durschmischung des Genpools in den Terrarien sind auch alle möglichen, regionalen Futtervorlieben vertreten.<br />
<br />
Es wäre aber ein Mammutprojekt und realistisch nicht durchführbar, wenn man nun versuchen wollte die eigenen Linien komplett auf 100% Nagerfresser zu selektieren.<br />
<br />
Also bleibt's einfach nur dabei, dass man mit verwitteten Mäusen anfängt und später versucht das Tier umzustellen. Der Fairness halber sollte man aber wirklich die ganze Verwittungskiste auspacken, was ich pers. aber in diesem Jahr mangels Echse nicht getan habe. ^^'<br />
<br />
Mir fällt grad ein: Beim P. regius ist diese Futtervorliebe ja nochmal 'ne Ecke krasser bekannt. <br />
<br />
Nun, bitte, Eure Meinungen/Erfahrungen und alles was Euch dazu einfällt. <br />
<br />
LG<br />
Seriva]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hallo zusammen,<br />
<br />
so, ich war fleißig. ^^<br />
Nachdem in meinem anderen Thread ja die Frage erneut aufkam, ob "Nichtfresser" wirklich erblich bedingt sind, habe ich mich mal in einschlägigen deutschen Kornnatterforen bei den üblichen Verdächtigen umgehört. <br />
<br />
Sprich, bei Leuten die schon einige Jahre lang nachziehen und immer wiederkehrende Beobachtungen gemacht haben.<br />
<br />
Hier mal Auszüge dessen, was zusammengetragen wurde:<br />
<br />
<br />
- "Nichtfresser" sind zu differenzieren. Neben Tieren die partout nicht wollen und Tieren die organische Schäden haben, gibt es genug Exemplare die mit alternativen Futtertieren (Echsen, Geflügel, Fisch, andere Mäusearten, etc.) ans Futter zu kriegen sind. Siehe dieser Beitrag: <font color="red">[Keine Links für Gäste!]</font><br />
<br />
<br />
- die "Ausfallraten" bei Tieren die als Jungtier "Probleme" beim Anfüttern machten sind höher (pers. Aussagen und Beobachtungen besagter langjäriger Züchter, aber kein Zahlenmaterial). Link zum Beitrag: <font color="red">[Keine Links für Gäste!]</font> <br />
<br />
<br />
- die Futtervorliebe muss erblich bedingt sein. Am Beispiel der Kornnatter: Es gibt Inselpopulationen (die Rosaceas von den Keys), welche auch als TerrarienNZ deutlich Echsen bevorzugen. Auf den Inseln sind weniger Nager als auf dem Festland, weswegen es klar ist, dass ein Nagerfresser geringere Chancen hat. Wahrsch. verhungern die Jungtiere dann dort, da einfach keine passende Nahrung verfügbar ist.<br />
<br />
Dazu gibt es <font color="red">[Keine Links für Gäste!]</font> eine Art Versuch mit Hakennasennattern, welche auf den Geruch von typischer Beute wesentlich stärker reagierten als auf andere Gerüche potenziell geeigneter Futtertiere.<br />
<br />
<font color="red">[Keine Links für Gäste!]</font> wird etwas ähnliches bei Macistophis beschrieben. <br />
<br />
<span style="font-style: italic;">Ich gebe aber zu, dass ich beides zwar mehr als einmal gelesen habe, jedoch so meine Schwierigkeiten mit der Sprache hatte...</span><br />
<br />
<br />
- es hat NICHTS mit der Farbvarianten zu tun, ob ein Gelege viele "Nichtfresser" hat oder nicht (Ausn. siehe nächster Punkt)<br />
<br />
<br />
- sehr wohl kann aber Inzucht stellenweise eine Rolle spielen, da bei dieser die Genvielfalt innerhalb der Linie immer weiter verringert wird und eine stark homozygote Basis entsteht. Um bei meinen Kornnattern zu bleiben: siehe die gnadenlos überzüchteten Bloodreds, wo trotz intensivster Auskreuzung immer noch Linien existieren die einfach problematischer sind als andere.<br />
<br />
<br />
Im Endeffekt komme ich wieder da an, wo ich schon war:<br />
Durch die kräftige Durschmischung des Genpools in den Terrarien sind auch alle möglichen, regionalen Futtervorlieben vertreten.<br />
<br />
Es wäre aber ein Mammutprojekt und realistisch nicht durchführbar, wenn man nun versuchen wollte die eigenen Linien komplett auf 100% Nagerfresser zu selektieren.<br />
<br />
Also bleibt's einfach nur dabei, dass man mit verwitteten Mäusen anfängt und später versucht das Tier umzustellen. Der Fairness halber sollte man aber wirklich die ganze Verwittungskiste auspacken, was ich pers. aber in diesem Jahr mangels Echse nicht getan habe. ^^'<br />
<br />
Mir fällt grad ein: Beim P. regius ist diese Futtervorliebe ja nochmal 'ne Ecke krasser bekannt. <br />
<br />
Nun, bitte, Eure Meinungen/Erfahrungen und alles was Euch dazu einfällt. <br />
<br />
LG<br />
Seriva]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Mimikri]]></title>
			<link>http://www.herpetologie.info/~forum/showthread.php?tid=169</link>
			<pubDate>Sat, 19 Sep 2009 21:41:09 +0200</pubDate>
			<dc:creator>wuschl</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">http://www.herpetologie.info/~forum/showthread.php?tid=169</guid>
			<description><![CDATA[Hallo Zusammen,<br />
<br />
habt ihr Euch eigentlich schonmal überlegt, woher die Gene eines Tieres wissen können, wie sie zu sein haben, damit sie ein anderes Lebewesen (z.B. eine Pflanze) oder sogar etwas anorganisches (Stein, Farbe, etc.) imitieren können? Z.B. ein Wandelndes Blatt oder eine Gottesanbeterin, welche so aussieht wie eine Orchide oder eine Motte/Falter wie Baumrinde oder ein Fisch wie der Meeresuntergrund. Welche Verbindung gibt es zwischen den Genen des Tieres und des zu imitierenden Objektes? Wie sieht es dann mit morphologischer Variabilität aus und sterben die Tiere aus, wenn das was sie imitieren ebenfalls verschwindet?<br />
<br />
Viel Spaß beim Nachdenken!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hallo Zusammen,<br />
<br />
habt ihr Euch eigentlich schonmal überlegt, woher die Gene eines Tieres wissen können, wie sie zu sein haben, damit sie ein anderes Lebewesen (z.B. eine Pflanze) oder sogar etwas anorganisches (Stein, Farbe, etc.) imitieren können? Z.B. ein Wandelndes Blatt oder eine Gottesanbeterin, welche so aussieht wie eine Orchide oder eine Motte/Falter wie Baumrinde oder ein Fisch wie der Meeresuntergrund. Welche Verbindung gibt es zwischen den Genen des Tieres und des zu imitierenden Objektes? Wie sieht es dann mit morphologischer Variabilität aus und sterben die Tiere aus, wenn das was sie imitieren ebenfalls verschwindet?<br />
<br />
Viel Spaß beim Nachdenken!]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Selektion in Terrarienhaltung]]></title>
			<link>http://www.herpetologie.info/~forum/showthread.php?tid=168</link>
			<pubDate>Sun, 06 Sep 2009 03:20:08 +0200</pubDate>
			<dc:creator>Seriva Senkalora</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">http://www.herpetologie.info/~forum/showthread.php?tid=168</guid>
			<description><![CDATA[Hallo zusammen,<br />
<br />
so, ich möchte hier mal ein Thema ansprechen, das mir schon was länger im Magen liegt. Bislang fand ich aber nie so den richtigen Rahmen dafür ohne mich in hitzigen Gefechten wiederzufinden...<br />
<br />
Es geht mir um die Selektion. Um das Aussortieren von Tieren aus dem Zuchtbestand, die deutliche Schwächen aufweisen und wo man sich fragen müsste: Soll ich das großziehen?<br />
<br />
Ich möchte gerne Eure Meinungen zu folgenden Fragen hören:<br />
<br />
1) Eier anschlitzen<br />
Sollte man den Jungtieren oviparer Schlangenarten diese erste Hürde nehmen? Differenziert man zwischen den Allerweltsarten wie Kornnattern und Co. und selteneren/hochwertigeren Tieren? <br />
<br />
Die Gründe warum ein Tier nicht schlüpft sind vielfältig: Fehlender Eizahn, zu dicke Eierschale, falsche Lage im Ei, Organschäden, Unterversorgung durch Nährstoffmangel im Dotter, usw. Ob diese Einflüsse nun Pech (falsche Lage) oder evtl. erblich bedingt (kein Eizahn gebildet) sind, kann man nicht nachvollziehen. Dazu kommt, dass der "richtige" Zeitpunkt für das Anschneiden nur zu leicht verfehlt wird und man somit mehr Schaden als Nutzen anrichtet. Diese erste Hürde schaffen gesunde, fitte Tiere aus eigener Kraft. Bei mir schlüpfte sogar ein Tier mit offenem Rücken vollkommen selbstständig (dazu später). Da ich den Grund für den ausbleibenden Schlupf wie gesagt nie 100%ig nachvollziehbar sein wird, verzichte ich auf das Anschneiden. Was schlüpft, das schlüpft - was nicht, das nicht.<br />
<br />
2) Jungtiere stopfen<br />
Ab wann sollte man nichtfressende NZ zwangsfüttern? Sollte man das überhaupt tun?<br />
<br />
Das selbstständige Aufnehmen von Nahrung ist elementar für das Überleben junger Schlangen. Wer leben will darf nicht wählerisch sein und sollte fressen was geboten wird (gemessen am nat. Beutespektrum des jew. Lebensraumes nat.). Also kann man zB von einer jungen Kornnatter erwarten, dass die selbstständig nestjunge Nager frisst und man sie nicht dazu zwingen muss. Arten die zB auf Amphibien spezialisiert sind dürften hingegen schwer an Nager zu bringen sein und da kommt man um "Nachhilfe" wohl nicht drumrum. Fragt sich nur, ob es so vorteilhaft ist eine futterspezialisierte Art auf untypisches Futter "umzuzwingen". Fest steht, dass ich meine Tiere nicht anstopfe. Was frisst, das frisst - was nicht, das nicht.<br />
<br />
3) Selektion nach körperl. Merkmalen<br />
Muss man alles großziehen was man bekommt? Kann man "Krüppel" aussortieren oder gibt man die als Liebhaber auf Nimmerwiedersehen ab? Was tut man mit missgebildeten Tieren?<br />
<br />
Ich pers. sehe es als eine Aufgabe eines Züchters, dass er die (Zucht)bestände frei von sogenannten "Krüppeln" hält und sich selbst fähig fühlt ebendiese ausszusortieren. Von der Verschenkerei an Liebhaber halte ich nicht viel, da das Risiko ein solches Tier doch im Zuchteinsatz wiederzufinden mMn einfach zu groß ist. Wenn, dann sollte man es doch selbst behalten um wirklich zu gewährleisten, dass nicht damit gezüchtet wird.<br />
<br />
Anlass für diese Überlegungen sind die gehäuft auftretenden Missbildungen bei Kornnattern aller Farben. Wie oben schon erwähnt schlüpfte bei mir ein wildfarbenes Tier mit offenem Rücken, anderswo schlüpfen Tiere ohne Augen (s. Sally), selten schlüpfen auch mal welche mit zwei Köpfen und desöfteren schlüpfen Tiere mit geknickten Wirbelsäulen. Tiere die offensichtlich leiden und stark eingeschränkt sind (zB in der Bewegung durch Wirbelknicke) werden selbstverst. erlöst, aber was tue ich zB mit dem augenlosen Tier, welches selbstständig schlüpfte? Bei mir würde das Tier denselben Weg gehen wie die anderen (und ob es frisst würde ich btw nie erfahren, da ich es nicht ausprobieren würde), da ich nicht gewährleisten kann dieses Tier immer bei mir zu behalten und es sicher irgendwo jemanden gibt, der mit dem Tier züchten würde. Das sieht man ja deutlich an den scaleless Tieren. Es ist eine Qualzucht, aber sie hat ihre Liebhaber. Hätte man diese an sich gesunden, fressenden, aber halt schuppenlosen Tiere direkt aussortiert, wäre keine Basis für derartige "Liebhaberei" entstanden. <br />
<br />
Ich weiß, dass diese Einstellung hart und kalt klingt. Aber ich stehe dazu, dass meine Zucht kein Tier verlässt, dass irgendeinen anderen "Makel" als eine veränderte Farbe/Zeichnung aufweist (bevor einer auf meine Farbzuchten, die ja auch alle auf Defekten beruhen hinweist, tu ich das lieber schnell selbst <img src="http://www.herpetologie.info/~forum/images/smilies/wink.gif" border="0" alt="[Bild: wink.gif&#93;" />). Es gibt genug Kornnattern (in meinem Fall) die fit, gesund und vor allem körperlich in Ordnung sind, als dass man solche "Krüppel" nun mit in den großen Genpool schmeißen muss. <br />
<br />
Würde ein Zuchtpaar übrigens überdurchschnittlich viele "Krüppel" produzieren, so wäre die einzig logische Konsequenz auf weitere Verpaarungen der beiden Tiere miteinander zu verzichten. <br />
<br />
Ich hoffe auf sachliche Meinungen dazu!<br />
<br />
LG<br />
Seriva<br />
<br />
EDIT: Danke für's Verschieben ins richtige Unterforum!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hallo zusammen,<br />
<br />
so, ich möchte hier mal ein Thema ansprechen, das mir schon was länger im Magen liegt. Bislang fand ich aber nie so den richtigen Rahmen dafür ohne mich in hitzigen Gefechten wiederzufinden...<br />
<br />
Es geht mir um die Selektion. Um das Aussortieren von Tieren aus dem Zuchtbestand, die deutliche Schwächen aufweisen und wo man sich fragen müsste: Soll ich das großziehen?<br />
<br />
Ich möchte gerne Eure Meinungen zu folgenden Fragen hören:<br />
<br />
1) Eier anschlitzen<br />
Sollte man den Jungtieren oviparer Schlangenarten diese erste Hürde nehmen? Differenziert man zwischen den Allerweltsarten wie Kornnattern und Co. und selteneren/hochwertigeren Tieren? <br />
<br />
Die Gründe warum ein Tier nicht schlüpft sind vielfältig: Fehlender Eizahn, zu dicke Eierschale, falsche Lage im Ei, Organschäden, Unterversorgung durch Nährstoffmangel im Dotter, usw. Ob diese Einflüsse nun Pech (falsche Lage) oder evtl. erblich bedingt (kein Eizahn gebildet) sind, kann man nicht nachvollziehen. Dazu kommt, dass der "richtige" Zeitpunkt für das Anschneiden nur zu leicht verfehlt wird und man somit mehr Schaden als Nutzen anrichtet. Diese erste Hürde schaffen gesunde, fitte Tiere aus eigener Kraft. Bei mir schlüpfte sogar ein Tier mit offenem Rücken vollkommen selbstständig (dazu später). Da ich den Grund für den ausbleibenden Schlupf wie gesagt nie 100%ig nachvollziehbar sein wird, verzichte ich auf das Anschneiden. Was schlüpft, das schlüpft - was nicht, das nicht.<br />
<br />
2) Jungtiere stopfen<br />
Ab wann sollte man nichtfressende NZ zwangsfüttern? Sollte man das überhaupt tun?<br />
<br />
Das selbstständige Aufnehmen von Nahrung ist elementar für das Überleben junger Schlangen. Wer leben will darf nicht wählerisch sein und sollte fressen was geboten wird (gemessen am nat. Beutespektrum des jew. Lebensraumes nat.). Also kann man zB von einer jungen Kornnatter erwarten, dass die selbstständig nestjunge Nager frisst und man sie nicht dazu zwingen muss. Arten die zB auf Amphibien spezialisiert sind dürften hingegen schwer an Nager zu bringen sein und da kommt man um "Nachhilfe" wohl nicht drumrum. Fragt sich nur, ob es so vorteilhaft ist eine futterspezialisierte Art auf untypisches Futter "umzuzwingen". Fest steht, dass ich meine Tiere nicht anstopfe. Was frisst, das frisst - was nicht, das nicht.<br />
<br />
3) Selektion nach körperl. Merkmalen<br />
Muss man alles großziehen was man bekommt? Kann man "Krüppel" aussortieren oder gibt man die als Liebhaber auf Nimmerwiedersehen ab? Was tut man mit missgebildeten Tieren?<br />
<br />
Ich pers. sehe es als eine Aufgabe eines Züchters, dass er die (Zucht)bestände frei von sogenannten "Krüppeln" hält und sich selbst fähig fühlt ebendiese ausszusortieren. Von der Verschenkerei an Liebhaber halte ich nicht viel, da das Risiko ein solches Tier doch im Zuchteinsatz wiederzufinden mMn einfach zu groß ist. Wenn, dann sollte man es doch selbst behalten um wirklich zu gewährleisten, dass nicht damit gezüchtet wird.<br />
<br />
Anlass für diese Überlegungen sind die gehäuft auftretenden Missbildungen bei Kornnattern aller Farben. Wie oben schon erwähnt schlüpfte bei mir ein wildfarbenes Tier mit offenem Rücken, anderswo schlüpfen Tiere ohne Augen (s. Sally), selten schlüpfen auch mal welche mit zwei Köpfen und desöfteren schlüpfen Tiere mit geknickten Wirbelsäulen. Tiere die offensichtlich leiden und stark eingeschränkt sind (zB in der Bewegung durch Wirbelknicke) werden selbstverst. erlöst, aber was tue ich zB mit dem augenlosen Tier, welches selbstständig schlüpfte? Bei mir würde das Tier denselben Weg gehen wie die anderen (und ob es frisst würde ich btw nie erfahren, da ich es nicht ausprobieren würde), da ich nicht gewährleisten kann dieses Tier immer bei mir zu behalten und es sicher irgendwo jemanden gibt, der mit dem Tier züchten würde. Das sieht man ja deutlich an den scaleless Tieren. Es ist eine Qualzucht, aber sie hat ihre Liebhaber. Hätte man diese an sich gesunden, fressenden, aber halt schuppenlosen Tiere direkt aussortiert, wäre keine Basis für derartige "Liebhaberei" entstanden. <br />
<br />
Ich weiß, dass diese Einstellung hart und kalt klingt. Aber ich stehe dazu, dass meine Zucht kein Tier verlässt, dass irgendeinen anderen "Makel" als eine veränderte Farbe/Zeichnung aufweist (bevor einer auf meine Farbzuchten, die ja auch alle auf Defekten beruhen hinweist, tu ich das lieber schnell selbst <img src="http://www.herpetologie.info/~forum/images/smilies/wink.gif" border="0" alt="[Bild: wink.gif]" />). Es gibt genug Kornnattern (in meinem Fall) die fit, gesund und vor allem körperlich in Ordnung sind, als dass man solche "Krüppel" nun mit in den großen Genpool schmeißen muss. <br />
<br />
Würde ein Zuchtpaar übrigens überdurchschnittlich viele "Krüppel" produzieren, so wäre die einzig logische Konsequenz auf weitere Verpaarungen der beiden Tiere miteinander zu verzichten. <br />
<br />
Ich hoffe auf sachliche Meinungen dazu!<br />
<br />
LG<br />
Seriva<br />
<br />
EDIT: Danke für's Verschieben ins richtige Unterforum!]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[ICZN vs. PhyloCode]]></title>
			<link>http://www.herpetologie.info/~forum/showthread.php?tid=167</link>
			<pubDate>Sun, 30 Aug 2009 09:24:26 +0200</pubDate>
			<dc:creator>wuschl</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">http://www.herpetologie.info/~forum/showthread.php?tid=167</guid>
			<description><![CDATA[Hallo Zusammen,<br />
<br />
jeder der sich ein bisschen für Taxonomie interessiert wird auch sicher schonmal über den Begriff Nomenklatur und den sogenannten "Code" (International Code of Zoological Nomenclature", ICZN) gestolpert sein.<br />
Das ist das Regelwerk, welches sich mit der Bildung und Anwendung von Namen befasst. Es basiert auf dem binominalen System von Linnaeus.<br />
<br />
In den letzten Jahren vertreten mehr und mehr Biologen die Auffassung, dass die Taxonomie eher die Phylogenetik (Verwandschaftsverhältnisse zueinander) erfassen sollte und haben einen eigenen "Code", den PhyloCode <font color="red">[Keine Links für Gäste!&#93;</font> entwickelt. Dieser befasst sich mit der Benennung von Taxa, wobei hier in erster Linie von Clades (also phylogenetischen Gruppen) die Rede ist. <br />
Beide Systeme, also das der ICZN und der PhyloCode sind in gewisserweise nicht miteinander vereinbar. <br />
<br />
Der ICZN ist ein hierarchisches System, welches von der Unterart bis zur Familie Namen erfasst. Um eine Art zu benennen muß man vorher schon eine Gattungseinteilung vornehmen (binominaler Name). <br />
<br />
Der PhyloCode ist ein "rank-free" System, welches keine Hierarchie hat, so dass es mehrere Stufen und Abstufungen geben kann (z.B. zwischen Gattung und Art im ICZN).<br />
<br />
Beide Systeme geben an frei von taxonomischen Entscheidungen zu sein, was aber nicht wirklich der Fall ist. Im ICZN, wie bereits erwähnt, muß man für eine Art schon eine Gattung festlegen, außerdem muß man schon festlegen, ob es eine Unterart oder Art sein soll. Der PhyloCode hingegen verlangt monophyletische Gruppen und überläßt die Benennung von Arten (dazu wird ein spezielles Artkonzept zugrunde gelegt) dem ICZN.<br />
<br />
Soweit zur Vorgeschichte. Nun habe ich in der aktuellen Herpetologica 65(2) einen Artikel gelesen, in dem Pauly et a. die Gefahr der taxonomischen Instabilität durch Namenslisten beschreiben. Als Beispiel dient hier die aktuelle "Scientific and Standard English Names of Amphibians and Reptiles of North America” (Crother et al., 2008) ( <font color="red">[Keine Links für Gäste!&#93;</font> ). <br />
<br />
Meiner Auffassung nach, ist Taxonomie als Lehre der Klassifizierung von Organismen <span style="font-style: italic;">per se</span> nicht stabil, solange wir noch Taxa beschreiben und den endgültigen "Tree of Life" noch nicht gefunden haben. Darüber hinaus vermischen Pauly et al. beide nomenklatorischen Systeme (ICZN und den PhyloCode) miteinander, was nicht sinnvoll und auch nicht möglich ist. Eigentlich ist der Artikel auch eher dazu gedacht, ihre eigenen Phylogenie der Amphibien (Rana und Bufo) an den Mann zu bringen...<br />
Wer Interesse hat sich damit zu befassen, dem seien die folgende Werke ans Herz gelegt:<br />
<br />
Pauly, Gregory B., David M. Hillis &amp; David C. Cannatella. Taxonomic Freedom and the Role of Official Lists of Species Names. Herpetologica. 65(2): pp. 115-128. <font color="red">[Keine Links für Gäste!&#93;</font><br />
-------<br />
Frost, Darrel R., Roy W. McDiarmid &amp; Joseph R. Mendelson III. Response to the Point of View of Gregory B. Pauly, David M. Hillis, and David C. Cannatella, by the . . . . Herpetologica. 65(2): pp. 136-153.<br />
<font color="red">[Keine Links für Gäste!&#93;</font><br />
-------------------------------------------------------------<br />
<br />
HILLIS, D. M., AND T. P. WILCOX. 2005. Phylogeny of the New World true frogs (Rana). Molecular Phylogenetics and Evolution 34:299–314.<br />
<font color="red">[Keine Links für Gäste!&#93;</font><br />
--------<br />
DUBOIS, A. 2007. Naming taxa from cladograms: A cautionary tale. Molecular Phylogenetics and Evolution 42:317–330.<br />
<font color="red">[Keine Links für Gäste!&#93;</font><br />
--------<br />
HILLIS, D. M. 2007. Constraints in naming parts of the Tree of Life. Molecular Phylogenetics and Evolution 42:331–338.<br />
<font color="red">[Keine Links für Gäste!&#93;</font><br />
--------<br />
DUBOIS, A. 2007. Naming taxa from cladograms: some confusions, misleading statements, and necessary clarifications. Cladistics 23:1–13.<br />
<font color="red">[Keine Links für Gäste!&#93;</font><br />
<br />
Viel Spaß beim Lesen!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hallo Zusammen,<br />
<br />
jeder der sich ein bisschen für Taxonomie interessiert wird auch sicher schonmal über den Begriff Nomenklatur und den sogenannten "Code" (International Code of Zoological Nomenclature", ICZN) gestolpert sein.<br />
Das ist das Regelwerk, welches sich mit der Bildung und Anwendung von Namen befasst. Es basiert auf dem binominalen System von Linnaeus.<br />
<br />
In den letzten Jahren vertreten mehr und mehr Biologen die Auffassung, dass die Taxonomie eher die Phylogenetik (Verwandschaftsverhältnisse zueinander) erfassen sollte und haben einen eigenen "Code", den PhyloCode <font color="red">[Keine Links für Gäste!]</font> entwickelt. Dieser befasst sich mit der Benennung von Taxa, wobei hier in erster Linie von Clades (also phylogenetischen Gruppen) die Rede ist. <br />
Beide Systeme, also das der ICZN und der PhyloCode sind in gewisserweise nicht miteinander vereinbar. <br />
<br />
Der ICZN ist ein hierarchisches System, welches von der Unterart bis zur Familie Namen erfasst. Um eine Art zu benennen muß man vorher schon eine Gattungseinteilung vornehmen (binominaler Name). <br />
<br />
Der PhyloCode ist ein "rank-free" System, welches keine Hierarchie hat, so dass es mehrere Stufen und Abstufungen geben kann (z.B. zwischen Gattung und Art im ICZN).<br />
<br />
Beide Systeme geben an frei von taxonomischen Entscheidungen zu sein, was aber nicht wirklich der Fall ist. Im ICZN, wie bereits erwähnt, muß man für eine Art schon eine Gattung festlegen, außerdem muß man schon festlegen, ob es eine Unterart oder Art sein soll. Der PhyloCode hingegen verlangt monophyletische Gruppen und überläßt die Benennung von Arten (dazu wird ein spezielles Artkonzept zugrunde gelegt) dem ICZN.<br />
<br />
Soweit zur Vorgeschichte. Nun habe ich in der aktuellen Herpetologica 65(2) einen Artikel gelesen, in dem Pauly et a. die Gefahr der taxonomischen Instabilität durch Namenslisten beschreiben. Als Beispiel dient hier die aktuelle "Scientific and Standard English Names of Amphibians and Reptiles of North America” (Crother et al., 2008) ( <font color="red">[Keine Links für Gäste!]</font> ). <br />
<br />
Meiner Auffassung nach, ist Taxonomie als Lehre der Klassifizierung von Organismen <span style="font-style: italic;">per se</span> nicht stabil, solange wir noch Taxa beschreiben und den endgültigen "Tree of Life" noch nicht gefunden haben. Darüber hinaus vermischen Pauly et al. beide nomenklatorischen Systeme (ICZN und den PhyloCode) miteinander, was nicht sinnvoll und auch nicht möglich ist. Eigentlich ist der Artikel auch eher dazu gedacht, ihre eigenen Phylogenie der Amphibien (Rana und Bufo) an den Mann zu bringen...<br />
Wer Interesse hat sich damit zu befassen, dem seien die folgende Werke ans Herz gelegt:<br />
<br />
Pauly, Gregory B., David M. Hillis &amp; David C. Cannatella. Taxonomic Freedom and the Role of Official Lists of Species Names. Herpetologica. 65(2): pp. 115-128. <font color="red">[Keine Links für Gäste!]</font><br />
-------<br />
Frost, Darrel R., Roy W. McDiarmid &amp; Joseph R. Mendelson III. Response to the Point of View of Gregory B. Pauly, David M. Hillis, and David C. Cannatella, by the . . . . Herpetologica. 65(2): pp. 136-153.<br />
<font color="red">[Keine Links für Gäste!]</font><br />
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HILLIS, D. M., AND T. P. WILCOX. 2005. Phylogeny of the New World true frogs (Rana). Molecular Phylogenetics and Evolution 34:299–314.<br />
<font color="red">[Keine Links für Gäste!]</font><br />
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DUBOIS, A. 2007. Naming taxa from cladograms: A cautionary tale. Molecular Phylogenetics and Evolution 42:317–330.<br />
<font color="red">[Keine Links für Gäste!]</font><br />
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HILLIS, D. M. 2007. Constraints in naming parts of the Tree of Life. Molecular Phylogenetics and Evolution 42:331–338.<br />
<font color="red">[Keine Links für Gäste!]</font><br />
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DUBOIS, A. 2007. Naming taxa from cladograms: some confusions, misleading statements, and necessary clarifications. Cladistics 23:1–13.<br />
<font color="red">[Keine Links für Gäste!]</font><br />
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Viel Spaß beim Lesen!]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Wahrnehmung unserer Schlangen]]></title>
			<link>http://www.herpetologie.info/~forum/showthread.php?tid=166</link>
			<pubDate>Mon, 10 Aug 2009 16:50:31 +0200</pubDate>
			<dc:creator>Ralfmoessle</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">http://www.herpetologie.info/~forum/showthread.php?tid=166</guid>
			<description><![CDATA[Hallo,<br />
<br />
dann will ich nach langer Zeit mal wieder ein Thema anschneiden, was mich nun schon sehr lange beschäftigt. Immer wenn ich Besuch bekomme, wird mir wieder bewusst, was für aussergewöhnlich ruhige Tiere ich habe. Nun handelt es sich dabei ja nicht um grundauf aggressive Arten, Netzpythons und Anakondas, doch sind bei mir alle Tiere sehr ruhig und fast schon zutraulich, wobei zwischen Wildfang und Nachzucht kein Unterschied hinsichtlich des Verhaltens besteht.<br />
<br />
Nun frage ich mich, was können Schlangen wahrnehmen, was spüren sie? Können sie die Berührungen von uns Menschen wahrnehmen und auch umsetzen? Können sie das entlangfahren über die Haut als angenehm wahrnehmen, spüren sie die Zeitung auf den Kopf, wie es manche machen, und können so eine Verbindung zu einem Ereignis erkennen? So wie: Zeitung auf den Kopf legen bedeutet hochgehoben zu werden? Oder: Am Körper entlangstreicheln gleichbedeutend mit: Keine Gefahr für mich.<br />
<br />
Was genau können unsere Lieblinge wahrnehmen, wie können sie es unterscheiden, wenn überhaupt? Oder regeln sie alles über den Geruchssinn, erkennen uns als Pfleger am Geruch, mehr nicht? Oder nichts von alledem?<br />
<br />
Ich möchte hier nicht Schlangen vermenschlichen, mir geht es um die Wahrnehmung, was und wie sie dieses umsetzen...<br />
<br />
Ich bin mal auf eure Antworten gespannt...<br />
<br />
Liebe Grüße, Ralf]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hallo,<br />
<br />
dann will ich nach langer Zeit mal wieder ein Thema anschneiden, was mich nun schon sehr lange beschäftigt. Immer wenn ich Besuch bekomme, wird mir wieder bewusst, was für aussergewöhnlich ruhige Tiere ich habe. Nun handelt es sich dabei ja nicht um grundauf aggressive Arten, Netzpythons und Anakondas, doch sind bei mir alle Tiere sehr ruhig und fast schon zutraulich, wobei zwischen Wildfang und Nachzucht kein Unterschied hinsichtlich des Verhaltens besteht.<br />
<br />
Nun frage ich mich, was können Schlangen wahrnehmen, was spüren sie? Können sie die Berührungen von uns Menschen wahrnehmen und auch umsetzen? Können sie das entlangfahren über die Haut als angenehm wahrnehmen, spüren sie die Zeitung auf den Kopf, wie es manche machen, und können so eine Verbindung zu einem Ereignis erkennen? So wie: Zeitung auf den Kopf legen bedeutet hochgehoben zu werden? Oder: Am Körper entlangstreicheln gleichbedeutend mit: Keine Gefahr für mich.<br />
<br />
Was genau können unsere Lieblinge wahrnehmen, wie können sie es unterscheiden, wenn überhaupt? Oder regeln sie alles über den Geruchssinn, erkennen uns als Pfleger am Geruch, mehr nicht? Oder nichts von alledem?<br />
<br />
Ich möchte hier nicht Schlangen vermenschlichen, mir geht es um die Wahrnehmung, was und wie sie dieses umsetzen...<br />
<br />
Ich bin mal auf eure Antworten gespannt...<br />
<br />
Liebe Grüße, Ralf]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Taxonomie und Wissenschaft als LACHNUMMER!]]></title>
			<link>http://www.herpetologie.info/~forum/showthread.php?tid=165</link>
			<pubDate>Thu, 21 May 2009 09:43:27 +0200</pubDate>
			<dc:creator>wuschl</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">http://www.herpetologie.info/~forum/showthread.php?tid=165</guid>
			<description><![CDATA[Hallo Zusammen,<br />
<br />
sicherlich habt ihr in den letzten Tagen auch von dem vermeintlich sensationellen Fund eines 47 Mio. Jahre alten Fossils gehört, der vielleicht den "missing link" zwischen Affe und Mensch darstellt. Dieser Artikel ist in <font color="red">[Keine Links für Gäste!&#93;</font> erschienen, einem Journal, welches offenbar nur online verfügbar ist. Damit wären gewisse Voraussetzungen zu erfüllen, damit der Name <span style="font-style: italic;">Darwinius masillae </span> unter den Regeln der zoologischen Nomenklatur verfügbar wird. Diese Voraussetzungen sind nicht erfüllt worden. Insofern ist der Name nicht verfügbar, und die Arbeit selber gilt unter den Regeln der zoologischen Nomenklatur (ICZN) als "nicht veröffentlicht". <br />
Was für eine Lachnummer, wenn man bedenkt, dass auf der anderen Seite schlechte Arbeiten von Deppen in der Amateurliteratur oder in selbst-publizierten Pseudo-Journalen hingegen valide sind.<br />
<br />
Tja, sogar Google hatte gestern (20.05.09) etwas ein Logo zu Ehren dieser wichtigen Arbeit kreiert. Und die wissenschaftlichen Blogs laufen gerade heiß:<br />
<br />
<font color="red">[Keine Links für Gäste!&#93;</font><br />
<br />
<font color="red">[Keine Links für Gäste!&#93;</font><br />
Besonders interessant im zweiten Blog Posting nr. 45. Das ist der Präsident des ICZN, der selber sagt, dass der Name nicht verfügbar ist! :-D<br />
<img src="http://www.herpetologie.info/~forum/images/smilies/biggrin.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Big Grin" title="Big Grin" /><br />
<br />
Viele Grüße,<br />
Wulf]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hallo Zusammen,<br />
<br />
sicherlich habt ihr in den letzten Tagen auch von dem vermeintlich sensationellen Fund eines 47 Mio. Jahre alten Fossils gehört, der vielleicht den "missing link" zwischen Affe und Mensch darstellt. Dieser Artikel ist in <font color="red">[Keine Links für Gäste!]</font> erschienen, einem Journal, welches offenbar nur online verfügbar ist. Damit wären gewisse Voraussetzungen zu erfüllen, damit der Name <span style="font-style: italic;">Darwinius masillae </span> unter den Regeln der zoologischen Nomenklatur verfügbar wird. Diese Voraussetzungen sind nicht erfüllt worden. Insofern ist der Name nicht verfügbar, und die Arbeit selber gilt unter den Regeln der zoologischen Nomenklatur (ICZN) als "nicht veröffentlicht". <br />
Was für eine Lachnummer, wenn man bedenkt, dass auf der anderen Seite schlechte Arbeiten von Deppen in der Amateurliteratur oder in selbst-publizierten Pseudo-Journalen hingegen valide sind.<br />
<br />
Tja, sogar Google hatte gestern (20.05.09) etwas ein Logo zu Ehren dieser wichtigen Arbeit kreiert. Und die wissenschaftlichen Blogs laufen gerade heiß:<br />
<br />
<font color="red">[Keine Links für Gäste!]</font><br />
<br />
<font color="red">[Keine Links für Gäste!]</font><br />
Besonders interessant im zweiten Blog Posting nr. 45. Das ist der Präsident des ICZN, der selber sagt, dass der Name nicht verfügbar ist! :-D<br />
<img src="http://www.herpetologie.info/~forum/images/smilies/biggrin.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Big Grin" title="Big Grin" /><br />
<br />
Viele Grüße,<br />
Wulf]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Epigenetische Vererbung und Evolution]]></title>
			<link>http://www.herpetologie.info/~forum/showthread.php?tid=161</link>
			<pubDate>Thu, 02 Apr 2009 16:28:46 +0200</pubDate>
			<dc:creator>Pedo</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">http://www.herpetologie.info/~forum/showthread.php?tid=161</guid>
			<description><![CDATA[Hallo zusammen<br />
Ich muss mich momentan mit Epigenetik befassen (im Rahmen eines phil-nat. Seminars, die allerletzten ects-Punkte, die wollte ich also hum/hist dann doch noch mal im nat. Bereich absolvieren…) In dem Zusammenhang kam mit der Protein-Thread in den Sinn. Dort fiel der Begriff "epigenetisch" zwar nicht, aber eigentlich wird ja genau dieses Thema diskutiert, oder?<br />
Wenn ich das mit der epigentischen Vererbung richtig verstanden habe, dann können die Veränderungen  via einer der  vier  Epi-Vererbungssysteme Self-Sustaining-Loops, Structural Inheritance,  Chromatin-Marking Systems, RNA Interference  (nach Jablonka, Lamb (2006), Evolution in Four Dimensions) von den den elterlichen Zellen zu den Tochterzellen weitergegeben werden.<br />
Nun  meine Frage, da ich bekanntlich mein Heu nicht so auf der bio-chemischen Bühne habe <img src="http://www.herpetologie.info/~forum/images/smilies/biggrin.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Big Grin" title="Big Grin" />:<br />
Wie stabil sind solche Vererbungen erworbner Eigenschaften? <br />
Gehen die solange weiter, dass sie in der Evolution eine massgebliche Rolle spielen bzw. sind so gewichtig, dass sie sich durchsetzen und nicht durch weitere epigentische Vorgänge „nichtig gemacht werden“, also nur in Generationen auftreten, bevor sich etwaige Vorteile à la Darwin durchsetzen? Wenn man die Epigentik als Motor der Evolution deutet, wieso kann sich BSE, Krebs oder auch AIDS weiterausbreiten, was ja Populationen vernichtet? <br />
Klar, das Prion im Fall BSE überlebt bestens mit seiner Strategie, aber da ja der befallene Organismus darunter leidet / abstirbt, müsste die Natur im Sinne  der Evolution doch auch dagegen etwas entgegenzusetzen haben?<br />
(Womit sich hier die Brücke zum Protein-Thread schlägt <img src="http://www.herpetologie.info/~forum/images/smilies/wink.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Wink" title="Wink" /> )<br />
Viele  Grüsse]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hallo zusammen<br />
Ich muss mich momentan mit Epigenetik befassen (im Rahmen eines phil-nat. Seminars, die allerletzten ects-Punkte, die wollte ich also hum/hist dann doch noch mal im nat. Bereich absolvieren…) In dem Zusammenhang kam mit der Protein-Thread in den Sinn. Dort fiel der Begriff "epigenetisch" zwar nicht, aber eigentlich wird ja genau dieses Thema diskutiert, oder?<br />
Wenn ich das mit der epigentischen Vererbung richtig verstanden habe, dann können die Veränderungen  via einer der  vier  Epi-Vererbungssysteme Self-Sustaining-Loops, Structural Inheritance,  Chromatin-Marking Systems, RNA Interference  (nach Jablonka, Lamb (2006), Evolution in Four Dimensions) von den den elterlichen Zellen zu den Tochterzellen weitergegeben werden.<br />
Nun  meine Frage, da ich bekanntlich mein Heu nicht so auf der bio-chemischen Bühne habe <img src="http://www.herpetologie.info/~forum/images/smilies/biggrin.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Big Grin" title="Big Grin" />:<br />
Wie stabil sind solche Vererbungen erworbner Eigenschaften? <br />
Gehen die solange weiter, dass sie in der Evolution eine massgebliche Rolle spielen bzw. sind so gewichtig, dass sie sich durchsetzen und nicht durch weitere epigentische Vorgänge „nichtig gemacht werden“, also nur in Generationen auftreten, bevor sich etwaige Vorteile à la Darwin durchsetzen? Wenn man die Epigentik als Motor der Evolution deutet, wieso kann sich BSE, Krebs oder auch AIDS weiterausbreiten, was ja Populationen vernichtet? <br />
Klar, das Prion im Fall BSE überlebt bestens mit seiner Strategie, aber da ja der befallene Organismus darunter leidet / abstirbt, müsste die Natur im Sinne  der Evolution doch auch dagegen etwas entgegenzusetzen haben?<br />
(Womit sich hier die Brücke zum Protein-Thread schlägt <img src="http://www.herpetologie.info/~forum/images/smilies/wink.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Wink" title="Wink" /> )<br />
Viele  Grüsse]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Tötungsstrategien]]></title>
			<link>http://www.herpetologie.info/~forum/showthread.php?tid=160</link>
			<pubDate>Sun, 22 Mar 2009 10:10:01 +0100</pubDate>
			<dc:creator>suspectum</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">http://www.herpetologie.info/~forum/showthread.php?tid=160</guid>
			<description><![CDATA[Hallo,<br />
<br />
Gestern konnte ich etwas sehr interessantes bei einem großen Masticophis flagellum testaceus Weibchen beobachten. Zur Fütterung hat das Tier eine große Maus bekommen, die sofort erkannt wurde. Nach mehr oder weniger langsamen Anschleichen wurde die Maus am Hinterleib gepackt und zwischen den Kiefern festgehalten. Da die Maus noch arg gestrampelt hat dachte ich, daß nun das in der Literatur beschriebene Erdrücken der Beute folgen würde, entweder gegen eine Unterlage oder mit Hilfe einer Körperschlinge. Erdrosseln können die Tiere ihre Beute aufgrund der Wirbelkörperstruktur ja nicht.<br />
Dann habe ich aber etwas beobachtet, was ich in dieser Form von Schlangen noch nicht kannte. Das Tier hat sich mit dem Maul in Richtung Halsregion der Maus bewegt, dann an der Kehle angekommen so lange zugedrückt bis die Maus keine Lebenszeichen mehr von sich gegeben hat und erst anschliessend mit dem eigentlichen Fressvorgang begonnen.<br />
Das Ganze erinnerte mehr an einen Löwen der eine Antilope tötet, als an eine Schlange.  <img src="http://www.herpetologie.info/~forum/images/smilies/smile.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Smile" title="Smile" /><br />
<br />
Hat jemand von Euch schon mal sowas ähnliches bei anderen Arten beobachten können? <br />
<br />
Viele Grüße,<br />
<br />
Christian]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hallo,<br />
<br />
Gestern konnte ich etwas sehr interessantes bei einem großen Masticophis flagellum testaceus Weibchen beobachten. Zur Fütterung hat das Tier eine große Maus bekommen, die sofort erkannt wurde. Nach mehr oder weniger langsamen Anschleichen wurde die Maus am Hinterleib gepackt und zwischen den Kiefern festgehalten. Da die Maus noch arg gestrampelt hat dachte ich, daß nun das in der Literatur beschriebene Erdrücken der Beute folgen würde, entweder gegen eine Unterlage oder mit Hilfe einer Körperschlinge. Erdrosseln können die Tiere ihre Beute aufgrund der Wirbelkörperstruktur ja nicht.<br />
Dann habe ich aber etwas beobachtet, was ich in dieser Form von Schlangen noch nicht kannte. Das Tier hat sich mit dem Maul in Richtung Halsregion der Maus bewegt, dann an der Kehle angekommen so lange zugedrückt bis die Maus keine Lebenszeichen mehr von sich gegeben hat und erst anschliessend mit dem eigentlichen Fressvorgang begonnen.<br />
Das Ganze erinnerte mehr an einen Löwen der eine Antilope tötet, als an eine Schlange.  <img src="http://www.herpetologie.info/~forum/images/smilies/smile.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Smile" title="Smile" /><br />
<br />
Hat jemand von Euch schon mal sowas ähnliches bei anderen Arten beobachten können? <br />
<br />
Viele Grüße,<br />
<br />
Christian]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Titanoboa]]></title>
			<link>http://www.herpetologie.info/~forum/showthread.php?tid=157</link>
			<pubDate>Wed, 18 Feb 2009 17:58:57 +0100</pubDate>
			<dc:creator>Ralfmoessle</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">http://www.herpetologie.info/~forum/showthread.php?tid=157</guid>
			<description><![CDATA[Hallo,<br />
<br />
ihr habt es sicherlich schon vernommen, den Sensationsfund in einer kolumbianischen Kohlemine...<br />
<br />
Als Anhänger der ganz Großen haben sich mir dadurch natürlich wieder ein paar Fragen aufgeworfen, vor allem wegen der Temperatur...<br />
Denn wie sonst, außer einer sehr viel höheren Umgebungstemperatur, kann man so einen Körper auf Betriebstemperatur bringen? Die Wissenschaft geht von ca. 4-7 Grad mehr Durchschnittstemperatur aus als heute...<br />
<br />
Die Größe wird mit ca. 12m angegeben, ist soweit auch vorstellbar, aufgrund des Fotos mit dem Wirbelvergleich...das Gewicht von über einer Tonne unrealistisch.<br />
<br />
Ich denke mir, bei so einer Größe kommt nur eine stark wassergebundene Lebensweise in Frage, ansonsten erscheint mir ein Tier einer solchen Masse einfach viel zu träge, um erfolgreich Beute machen zu können. Außerdem würden die Knochenfunde von Schildkröten und Krokodilen als Nahrungsquelle dazu passen...doch wie muß wohl der Stoffwechselapparat beschaffen gewesen sein? Die Jungtiere müssten dann ja um die 1,8m Schlupfgröße gehabt haben, und ein Wachstum von mehr als 1,5m pro Jahr, auf daß diese Art/Spezies evolutorisch erfolgreich gewesen sein kann. <br />
<br />
Was denkt ihr? War diese Art evolutorisch erfolgreich? Und wenn ja, wieso? Und wie überhaupt kam es erst zu diesem enormen Wachstum? Nur aufgrund der Temperatur?<br />
<br />
Liebe Grüße, Ralf]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hallo,<br />
<br />
ihr habt es sicherlich schon vernommen, den Sensationsfund in einer kolumbianischen Kohlemine...<br />
<br />
Als Anhänger der ganz Großen haben sich mir dadurch natürlich wieder ein paar Fragen aufgeworfen, vor allem wegen der Temperatur...<br />
Denn wie sonst, außer einer sehr viel höheren Umgebungstemperatur, kann man so einen Körper auf Betriebstemperatur bringen? Die Wissenschaft geht von ca. 4-7 Grad mehr Durchschnittstemperatur aus als heute...<br />
<br />
Die Größe wird mit ca. 12m angegeben, ist soweit auch vorstellbar, aufgrund des Fotos mit dem Wirbelvergleich...das Gewicht von über einer Tonne unrealistisch.<br />
<br />
Ich denke mir, bei so einer Größe kommt nur eine stark wassergebundene Lebensweise in Frage, ansonsten erscheint mir ein Tier einer solchen Masse einfach viel zu träge, um erfolgreich Beute machen zu können. Außerdem würden die Knochenfunde von Schildkröten und Krokodilen als Nahrungsquelle dazu passen...doch wie muß wohl der Stoffwechselapparat beschaffen gewesen sein? Die Jungtiere müssten dann ja um die 1,8m Schlupfgröße gehabt haben, und ein Wachstum von mehr als 1,5m pro Jahr, auf daß diese Art/Spezies evolutorisch erfolgreich gewesen sein kann. <br />
<br />
Was denkt ihr? War diese Art evolutorisch erfolgreich? Und wenn ja, wieso? Und wie überhaupt kam es erst zu diesem enormen Wachstum? Nur aufgrund der Temperatur?<br />
<br />
Liebe Grüße, Ralf]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Doch älter als bisher angenommen...]]></title>
			<link>http://www.herpetologie.info/~forum/showthread.php?tid=156</link>
			<pubDate>Fri, 06 Feb 2009 11:22:28 +0100</pubDate>
			<dc:creator>wuschl</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">http://www.herpetologie.info/~forum/showthread.php?tid=156</guid>
			<description><![CDATA[Leben vor 635 Mio. Jahren...<br />
<br />
Älteste Tierspuren entdeckt<br />
<br />
Wissenschaftler haben im Oman eine Entdeckung gemacht, der zufolge das Tierleben auf der Erde dutzende Millionen Jahre früher begann als bisher gedacht. Die Forscher der Universität Kalifornien fanden im Gestein die Spuren von mehr als 635 Millionen Jahre alten Schwämmen, wie die britische Fachzeitschrift "Nature" in ihrer neuen Ausgabe berichtete. <br />
 <br />
Die Entdeckung hätte dem berühmten britischen Naturforscher Charles Darwin alle Freude gemacht: Darwin ging in seiner Evolutionstheorie vor rund 150 Jahren davon aus, dass die Entstehung der Tierwelt vor etwa 540 Millionen Jahren nicht einfach durch die so genannte Kambrische Explosion möglich gewesen sei, sondern dass sie sich schon zuvor entwickelt haben müsse. Belegen konnte er dies zu Lebzeiten jedoch nicht. <br />
 <br />
Laut "Nature" fanden der Wissenschaftler Gordon Love und seine Kollegen aus Kalifornien heraus, dass tatsächlich lange vor der "Kambrischen Explosion" schon Schwämme lebten - die einfachste Form mehrzelliger tierischer Organismen. Weil Schwämme keine Schalen oder Skelette haben, die in versteinerter Form zu finden wären und an denen sich über den Kalziumgehalt das Alter bestimmen ließe, griffen die US-Forscher auf eine andere Methode zurück. Sie suchten dem Bericht zufolge in zerkleinertem Gestein nach Molekülresten und fanden einen Biomarker, der für Hornkieselschwämme charakteristisch ist. <br />
<br />
Quelle: <font color="red">[Keine Links für Gäste!&#93;</font><br />
<br />
Übrigens ist der Fundort sehr interessant, da einiges dafür spricht, dass sich das "Paradies" (das mit Adam &amp; Eva) in der Gegend des Oman befunden haben soll. Da gibt es eine sehr interessante Dokumentations drüber (glaube das war vom BBC).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Leben vor 635 Mio. Jahren...<br />
<br />
Älteste Tierspuren entdeckt<br />
<br />
Wissenschaftler haben im Oman eine Entdeckung gemacht, der zufolge das Tierleben auf der Erde dutzende Millionen Jahre früher begann als bisher gedacht. Die Forscher der Universität Kalifornien fanden im Gestein die Spuren von mehr als 635 Millionen Jahre alten Schwämmen, wie die britische Fachzeitschrift "Nature" in ihrer neuen Ausgabe berichtete. <br />
 <br />
Die Entdeckung hätte dem berühmten britischen Naturforscher Charles Darwin alle Freude gemacht: Darwin ging in seiner Evolutionstheorie vor rund 150 Jahren davon aus, dass die Entstehung der Tierwelt vor etwa 540 Millionen Jahren nicht einfach durch die so genannte Kambrische Explosion möglich gewesen sei, sondern dass sie sich schon zuvor entwickelt haben müsse. Belegen konnte er dies zu Lebzeiten jedoch nicht. <br />
 <br />
Laut "Nature" fanden der Wissenschaftler Gordon Love und seine Kollegen aus Kalifornien heraus, dass tatsächlich lange vor der "Kambrischen Explosion" schon Schwämme lebten - die einfachste Form mehrzelliger tierischer Organismen. Weil Schwämme keine Schalen oder Skelette haben, die in versteinerter Form zu finden wären und an denen sich über den Kalziumgehalt das Alter bestimmen ließe, griffen die US-Forscher auf eine andere Methode zurück. Sie suchten dem Bericht zufolge in zerkleinertem Gestein nach Molekülresten und fanden einen Biomarker, der für Hornkieselschwämme charakteristisch ist. <br />
<br />
Quelle: <font color="red">[Keine Links für Gäste!]</font><br />
<br />
Übrigens ist der Fundort sehr interessant, da einiges dafür spricht, dass sich das "Paradies" (das mit Adam &amp; Eva) in der Gegend des Oman befunden haben soll. Da gibt es eine sehr interessante Dokumentations drüber (glaube das war vom BBC).]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Sperrung gmail.com Accounts]]></title>
			<link>http://www.herpetologie.info/~forum/showthread.php?tid=155</link>
			<pubDate>Sun, 01 Feb 2009 17:44:17 +0100</pubDate>
			<dc:creator>wuschl</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">http://www.herpetologie.info/~forum/showthread.php?tid=155</guid>
			<description><![CDATA[Hallo Zusammen,<br />
<br />
da ich es satt habe jeden Tag etliche gmail.com Accounts zu löschen, sperre ich direkt alle gmail.com e-mail adressen!<br />
<br />
Viele Grüße,<br />
Wulf]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hallo Zusammen,<br />
<br />
da ich es satt habe jeden Tag etliche gmail.com Accounts zu löschen, sperre ich direkt alle gmail.com e-mail adressen!<br />
<br />
Viele Grüße,<br />
Wulf]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Petition: Evolutionsbiologie in Leiden, Niederlande]]></title>
			<link>http://www.herpetologie.info/~forum/showthread.php?tid=153</link>
			<pubDate>Wed, 21 Jan 2009 23:22:12 +0100</pubDate>
			<dc:creator>wuschl</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">http://www.herpetologie.info/~forum/showthread.php?tid=153</guid>
			<description><![CDATA[Hallo Zusammen, <br />
<br />
ich halte diese Petition für wichtig!<br />
Aufgrund von mißlungenen Reorganisationen und mangels finanzieller Mittel (diese wurden drastisch gekürzt) steht die Abteilung für Evolutionsbiologie an der Universität Leiden, Niederlande vor dem Aus!<br />
<br />
Wer mehr wissen will und sich an der Petition beteiligen möchte findet hier weitere Informationen: <font color="red">[Keine Links für Gäste!&#93;</font><br />
<br />
Viele Grüße,<br />
Wulf]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hallo Zusammen, <br />
<br />
ich halte diese Petition für wichtig!<br />
Aufgrund von mißlungenen Reorganisationen und mangels finanzieller Mittel (diese wurden drastisch gekürzt) steht die Abteilung für Evolutionsbiologie an der Universität Leiden, Niederlande vor dem Aus!<br />
<br />
Wer mehr wissen will und sich an der Petition beteiligen möchte findet hier weitere Informationen: <font color="red">[Keine Links für Gäste!]</font><br />
<br />
Viele Grüße,<br />
Wulf]]></content:encoded>
		</item>
	</channel>
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